UNSERE GESCHICHTE

Die Kombination aus unserer Erfahrung und der Offenheit neue Herausforderungen zu erkennen sowie anzunehmen und modernste Fertigungsverfahren, sind die Grundlage unseres unternehmerischen Erfolges. Dabei war und ist es uns stets wichtig, zukunftssichere Lösungen zu bieten, die optimal auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind.

DAS UNTERNEHMEN

1946 gründete Friedrich Schiedel das Unternehmen Erbacher Bauwaren in Erbach bei Ulm. Bereits 1947 spezialisierte er sein Betonwerk in Erbach zu einem Schornsteinwerk, dessen Herstellungssortiment 1951 ausschließlich auf die Fabrikation von doppelwandigen Schornsteinen reduziert wurde. Die Firma produzierte von nun an unter dem Namen „Schiedel“ mit 17 Mitarbeitern auf eigenem Grund und Boden. 1952 wurde die Produktion von Schornsteinen in München aufgenommen. In den Jahren von 1961 bis 1966 baute Senator e. h. Friedrich Schiedel mehrere Produktions- und Vertriebsstätten in den Ballungszentren Deutschlands auf und 1966 auch in Österreich. 1971 wurde in München ein zentrales Verwaltungsgebäude errichtet. In den Jahren von 1971 bis 1990 baute er den Geschäftsbetrieb immer weiter aus, er war alleiniger Gesellschafter der Friedrich Schiedel Holding GmbH in Österreich. 1990 übertrug er die Schiedel-Firmengruppe in Deutschland und 1991 jene in Österreich an die Firma Braas GmbH.

Heute ist Schiedel in über 25 Ländern vertreten und betreibt 21 Keramik- und Stahlwerke.

Basierend auf der genialen Idee des Gründers Friedrich Schiedel 1946 – Schornsteine nicht mehr nur aus Ziegeln, sondern aus Leichtbeton-Blocksteinen herzustellen – schaffte Schiedel viele weitere branchenrevolutionäre Entwicklungen. Zu unseren unternehmerischen Meilensteinen zählen unter anderem der Rundschornstein 1966, der Isolierschornstein 1985, der universelle ABSOLUT Schornstein 1999, der ABSOLUT Thermo-Luftzug für den raumluftunabhängigen Betrieb von Einzelfeuerstätten sowie die Kombination unseres innovativen schachtintegrierten und raumluftunabhängigen Ofeneinsatzes KINGFIRE 2000.

DER GRÜNDER

Senator Friedrich Schiedel

Friedrich Schiedel (*13. September 1913 — † March 28, 2001, in Grünburg) wurde 1913 in Bad Wurzach (damals: Baierz) in bescheidenen Verhältnissen geboren. Nach Abschluss seines Abiturs im Jahr 1931 begann er ein Fachschulstudium des Ingenieurwesens im Tief- und Straßenbau. Nach Kriegsende gründete er im Jahr 1946 das Unternehmen Erbacher Bauwaren in Erbach bei Ulm. Dies geschah, wie er stets gern berichtete „buchstäblich mit zwei geliehenen Schaufeln und einer geliehenen Schubkarre“. In den Folgejahren wuchs der Kleinbetrieb zu einer wirtschaftlich starken und erfolgreichen Firmengruppe mit insgesamt 17 Werken heran. Ab 1951 produzierten die Erbacher Bauwaren unter dem Namen „Schiedel“.

Friedrich Schiedel setzte sich schon früh für den Transfer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und technologischer Innovationen in die wirtschaftliche Praxis ein. Doch nicht nur die Innovationskraft und der Aufschwung seines Unternehmens oder der Fortschritt in Produktionstechnologien waren ihm wichtig. Als sozial verantwortlicher und weitsichtiger Unternehmer achtete er stets auch auf adäquate soziale Leistungen für seine Mitarbeiter und deren Familien, was auch heute noch die Philosophie des Unternehmens ist.

Durch sein umfassendes Engagement als Unternehmer erhielt er zahlreiche Ehrungen: Für sein sozial engagiertes und unternehmerisches Wirken wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Österreich (1975), dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1978) sowie dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1983), außerdem mit dem Großen silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1989), der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (1992) und dem Bayerischen Verdienstorden (1996). Ebenso erhielt er die Ehrenbürgerschaft der Städte Hauerz/Bad Wurzach (1971), Puchschlagen/Schwabhausen (1971) und Markt Schöllnach im Bayerischen Wald (1977). Im Jahr 1971 wurde Friedrich Schiedel außerdem zum Ehrensenator der Technischen Universität (TU) München ernannt, mit der sein Unternehmen intensiv zusammenarbeitete.